spaetrot gebeshuber

Eigentümer: johannes u johanna gebeshuber
Anbaugebiet: Thermenregion
Grösse: 40 Hektar
Shop: Online bestellen ist leider nicht möglich.

weingut spaetrot-gebeshuber

 

 

seit jahrhunderten heißt der zierfandler in gumpoldskirchen spätrot – benannt nach der rötlichen farbe seiner beeren bei vollreife. das weingut der familie gebeshuber trägt nicht ohne grund den gleichen namen, hat sich das winzerehepaar doch auf die beiden traditionsreichen weinsorten zierfandler und rotgipfler spezialisiert. johanna und johannes gebeshuber stehen für naturnahe, intensive bearbeitung der weingärten und große sorgfalt bei der weinbereitung. bei der selektion wird größtes augenmerk auf gesunde, reife trauben gelegt, die weinlese wird nur von hand durchgeführt und ein schonender umgang mit den selektionierten trauben ist höchstes credo.

 

die weissweine werden aus den alten rebsorten zierfandler und rotgipfler gekeltert und in den 3 kategorien  klassik, reserve und große reserve ausgebaut. die rotweine werden aus den burgundersorten st. laurent und pinot noir gekeltert und ebenso in den 3 kategorien klassik, reserve und große reserve angeboten.

 

·     klassik : aus handverlesenen trauben; diese qualitätsstufe steht für fruchtig-elegante weine. der weißwein ist im stahltank, der rotwein im großen holzfass ausgebaut. beide überzeugen durch frische frucht, feine aromatik und geschmacksharmonie.

 

·     reserve : die trauben werden handgelesen und selektioniert. die weißweine verbringen 12 monate im großen holzfass, die rotweine 12 monate im barrique, großteils zweite befüllung – beide ergeben vielschichtige weine mit großem potenzial.

 

·     große reserve : die alten reben, die hier zum zug kommen, stellen mit einem reifepotenzial von bis zu 30 jahren die spitze der qualitätspyramide dar. die trauben werden zweimal von hand selektioniert; die weißweine lagern 18 monate im barriquefass und sind auf der hefe gerührt. die rotweine erhalten durch ihre ebenso lange dauernde lagerung in neuen barriquefässern ihren unvergleichlichen geschmack. die weißweine präsentieren sich strohgelb mit südfruchtaromen, die rotweine mit intensiven beerenaromen und dichtem, samtigen tannin.

 

wein aus dem haus spaetrot-gebeshuber besticht durch seinen unverwechselbaren geschmack: vielschichtig, finessenreich und elegant, ist er gleichzeitig auch besonders trinkfreudig, ganz gemäß der überzeugung des winzerehepaars gebeshuber, wonach wein vor allem freude machen soll.

 

Die Thermenregion und Gumpoldskirchen

 

 

Das Weinbaugebiet der Thermenregion erstreckt sich vom südlichen Stadtrand Wiens entlang einer Hügelkette bis in die Region südlich von Baden. In der Thermenregion befinden sich 2332 ha Rebflächen, die von etwa 1300 Weinbaubetrieben bewirtschaftet werden. Die Böden sind überaus unterschiedlich, wobei relativ schwere Böden wie lehmige Tone, sandige Lehme und Kalksteinbraunerden überwiegen. Durch den darunter liegenden Verwitterungsschutt und tiefreichende Schichten von Schwemmland werden die Böden gut entwässert und gewärmt. Vollreife, extraktreiche und harmonische Weine sind wegen dieser günstigen Bodenbeschaffenheit typisch für die Thermenregion.

 

Das Klima der Thermenregion wird dominiert von trockenen, heißen Sommern und kalten Wintern. Die stetige Luftbewegung zwischen der großen Ebene im Osten und dem Höhenzug des Berges Anninger bewirkt im Herbst ein rasches Abtrocknen der Trauben nach Regenfällen oder Tau.  Der Anninger sorgt aber für noch mehr Klimagunst und bringt dem Talkessel, in dem Gumpoldskirchen liegt, eine weltweit einzigartige Klimaanomalie. Bedingt durch die Thermenlinie ist die durchschnittliche Bodentemperatur in Gumpoldskirchen um 3 Grad höher als jene, die unserem Breitengrad entspricht. Dadurch entspricht die abstrahlende Bodenwärme jener des Südens und bringt dadurch den Weinen hohe Reife. Zusätzlich bewirkt der kalte Fallwind des Anningers die Bildung der fruchtigen Weinsäure. Das Wechselspiel von Reife und Säure ergibt einzigartige, ungemein bekömmliche Weine.

 

Die Bodenbeschaffenheit, das Klima und die Lage der Rieden begründeten schon in der Vergangenheit den Ruhm Gumpoldskirchens, ebenso wie Fleiß, Wissen und die Erfahrung der Gumpoldskirchner Winzer. Der Weinbau hat eine lange Tradition in Gumpoldskirchen und wird erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 1140 erwähnt, ist aber sicherlich viel älter. Der Gumpoldskirchner Wein war schon im Mittelalter ein begehrter Exportartikel. Klöster und adelige Herren bemühten sich um Weingartenbesitz in den Gumpoldskirchner Rieden. Selbst bei Hof wusste man die Köstlichkeiten aus dem landesfürstlichen Markt am Fuße des Anningers zu schätzen.

 

 

Das Weingut Spaetrot Gebeshuber bewirtschaftet in Gumpoldskirchen in der Thermenregion eine Fläche von 20 Hektar, zusammen mit den Trauben von weiteren 20 Hektar des berühmten Weinortes werden pro Jahr etwa 160.000 Flaschen Wein gekeltert. Mit Ertragsreduktion und größtem Augenmerk auf gesundes, reifes Traubenmaterial entsteht die Basis für die Weine, die temperaturgesteuert im Stahltank vergoren werden, bei der Lagerung im Holzfass greift man auf hochqualitative französische Eiche zurück. Betriebsstandort ist der Luegerkeller im Zentrum Gumpoldskirchens, 1905 unter dem Wiener Bürgermeister Lueger erbaut.

 

Das Weingut Spaetrot Gebeshuber konzentriert sich mit seinem Produktsortiment auf einzigartige und große Weine, wie sie nur rund um Gumpoldskirchen möglich sind. Damit ist das  Produktangebot des Betriebs aus der Thermenregion deutlich geschärft. Mit je einem Weißwein und einem Rotwein in den drei Kategorien Klassik, Reserve und Große Reserve bietet das Winzerehepaar Gebeshuber Unverwechselbares. Mit Sorten, die im Zusammenspiel mit dem Gumpoldskirchner Terroir einzigartige und große Weine hervorbringen, haben die Weine eine klare Botschaft: regionale Typizität.

 

Das Sortiment basiert auf Weißweinen aus den autochtonen Rebsorten Zierfandler (Synonym: Spätrot) und Rotgipfler, die Rotweine sind aus St. Laurent und Pinot Noir gekeltert und damit aus jenen Rebsorten, die sich in der Thermenregion schon lange besonders hervorgetan haben.

 

Die Qualitätsbezeichnung „Klassik“ steht bei Gebeshuber für fruchtig-elegante Weine. Die Weißweine der „Reserve“ verbringen 12 Monate im großen Holzfass, die Rotweine dieser Kategorie 12 Monate im Barrique, zweite Befüllung. Die Weine der „Grossen Reserve“ schließlich waren 18 Monate im Barriquefass, der Weiße wurde auf der Hefe gerührt. Alle Weine sind trocken ausgebaut, mit ihrer Komplexität und fruchtigen Aromatik bieten die Weine beste regionaltypische Eigenschaften und vermitteln Trinkfreude für gehobene Ansprüche.

 

 

 

Johanna und Johannes Gebeshuber arbeiten gemeinsam am Weingut, sie entsprechen in ihrer Teamstruktur gar nicht dem Bild der klassischen Rollenaufteilung. Konsens bestimmt die Entscheidungen der Beiden, wie auch ihr striktes Bekenntnis zu regionaler Typizität: „Wir wollen deutlich dafür erkannt werden, wo unsere Stärken liegen und wofür unsere Region seit Jahrhunderten berühmt ist. Wir füllen pro Jahr etwa 160.000 Flaschen Wein, die hauptsächlich über den Fachhandel und die Gastronomie abgesetzt werden. Das Feedback unserer Kunden zu unserem Fokus auf regionale Typizität ist sehr positiv und hat uns in unserem Weg bestärkt. Das klare Produktportfolio sorgt bei unseren Kunden für eine deutliche Wiedererkennbarkeit, was den Geschmack und die Qualität unserer Weine betrifft. Und das ist in der herrschenden Weinvielfalt ein großer Pluspunkt“, erläutert das Winzerehepaar seine Vision.

 

Parallel zur Produktlinie zeigen die Weine vom Weingut Spaetrot Gebeshuber auch einen auffälligen optischen Auftritt: Weiß- und Rotweine werden in der klassischen Bordeauxflasche abgefüllt. Beide sind mit eleganten  Etiketten versehen, die die Flaschen umrunden. Die Farbe der Schrift – edles Silber – sorgt für weitere Aufmerksamkeit. Die Weine werden mit dem langen Schraubverschluss verschlossen.

 

 

 

Zierfandler, Synonym Spätrot

 

Die Rebsorte gehört aus ampelografischer Sicht zur Veltliner-Familie. Die Verwandtschaft zum Rotgipfler ist eine geschwisterliche, als Ursprungsland dieser Sorte gilt Österreich. Hier wurden 1999 98ha Rebfläche mit Zierfandler erfasst, davon 85ha in der Thermenregion, Tendenz steigend.

 

Der Zierfandler stellt hohe Ansprüche an ein sehr warmes Lagenklima, die oft steinigen Kalkhänge der Thermenregion sind für ihn das beste Substrat. Der Ertrag der spät reifenden Rebsorte ist unregelmäßig und sehr vom Klima beeinflusst. Die Beeren färben sich in der Reife rötlich, daher auch das Synonym Spätrot.

Die reifen, vielschichtigen Weißweine des Zierfandlers aus der Hand erfahrener Winzer zeigen einen feinen Schliff und tiefe Eleganz. Würziges Extraktreichtum und fruchtige Säure ergeben eine harmonische Geschmacksfülle dieser einzigartigen Weine, die Lagerfähigkeit ist mit bis zu mehreren Jahrzehnten außergewöhnlich hoch.

 

Das neuste von unserem Weingut

ProWein - internationale Fachmesse 29.-31.3.2009 Düsseldorf

Erstellt am: 20.01.2009 11:47
prowein1 95 95 Auf dieser Fachmsse präsentieren sich über 2.800 Aussteller aus nahezu allen Anbaugebieten der Welt mit ihren Produkten. Rund 25.000 Fachbesucher nutzen jährlich das umfassende Angebot zur Information, um Kontakte zu knüpfen und um letztendlich neue Absatzmärkte zu erschließen.

spaetrot gebeshuber jetzt NEU bei weinfreund.de

Erstellt am: 19.01.2009 10:06
logo balken2 Seit heute präsentieren wir unser Weingut bei weinfreund.de, wir freuen uns auf euere Kommentare und Rückmeldungen.

Sechs Weine sorgen für ein einzigartiges Sortiment - Fokus auf regionaltypische Weine aus Gumpoldskirchen