Meine letzten Forenbeiträge
Kochen mit Wein
Hallo GudrunMayr,
der Unterschid zwischen Discount-Qualität zu einem guten Wein macht sich auch beim kochen heftig bemerkbar. Klar bleiben nicht alle Aromen erhalten - aber viele. Wer einmal eine Gänse- oder Entenbrust nach dem Anbraten mit einer guten Gewürztraminer Spätlese abgelöscht hat wird nie wieder Discountweine für die Sauce verwenden. Das Aroma wird einfach großartig.
Viele Grüße aus dem Rheingau
Andreas
Tannine
Hallo Knuffeline,
und dann gibt es noch die "Experten" die ihren dünnen Massenweinen Tannine in Pulverform zusetzen... Schmeckt nicht wirklich lecker!
Viele Grüße
Andreas
Lieblingsrebsorte
Nachtrag zum Martemino: Goethe - bestimt kein Kostverächter - schwärmte schon für den Marzemino (nachzlesen in seiner "Italiänischen Reise"
Viele Grüße
Andreas
Ökologischer Weinbau
und nochmal zum Thema Qualität:
es ist nicht verwunderlich dass die Bioweine immer besser werden. Durch die ganzheitliche Sicht der Witschaftsweise brauchen wir keine Krankheiten zu bekämpfen sonder wir beugen vor!Die Trauben der Biowinzer sind oftmals gesünder als die Trauben der konventionellen Kolegen in den Nachbarparzellen. Durch die geringeren Erträge (kein Biowinzer erzeugt 7000 - 10000 Liter je Hektar) sind die Qualitäten und damit auch der GESCHMACK oftmals den konventionellen überlegen. Das zeigen nicht zuletzt die vielen Biobetriebe die auf den Weinwettbewerben sehr gute Bewertungen bekommen. Es hat auch sicherlich seinen Grund dass immer mehr überregional bekannte VDP-Betriebe auf Bio umsatteln - bestimmt nicht weil die plötzlich ihre "Grüne Ader entdeckt haben...
Ökologischer Weinbau
Hallo Weinfreak,
stimmt, Bio muss nicht unbedingt was mit Geschmack zu tun haben - aber es kann einiges zum Geschmack beitragen. Dar vielfach geschundene Begriff Terroir - bekommt eigentlich erst bei den Bioweinen so richtig seine Berechtigung. Konventionelle Winzer "füttern" ihre Reben mit Kunstdünger - Reben wurzeln nur so tief wie es unbedingt erforderlich ist. Wenn der Standort also nicht sehr trocken ist und die Rebe mit Kunstdünger versorgt ist wird sie nicht tief wurzeln. Die gewünschten mineralischen Noten des Terroirs kommen also nicht zur Geltung. Im Bioweinbau müssen sich die Reben die Nährstoffe aus den tiefen Bodenschichten holen und so ganz nebenbei kommt die ganze Tragweite der Terroirkarakteristig zur Geltung.
Lieblingsrebsorte
Hallo weinfreak,
das hört sich aber stark nach Gerüchteküche an! Wenn ich den Marzemino im Supermarkt für 2,90 Euro kaufe muss ich mich nicht wundern dass die "Brühe" dünn schmeckt und mit zugesetzten Taninen etwas Barriquefeeling bekommen soll. Wir haben den im letzten Urlaub auf verschiedenen Weingütern im Trentino probiert und es waren alles andere als körperarme Weine - durchaus vergleichbar mit einem guten Sangiovese. Es kommt halt immer auf den Winzer an ob er lieber Masse oder Klasse erzeugt.
Zum Thema Chardonnay in Deutschland kann ich nur sagen dass diese Sorte inzwischen zum Standard gehört. Klimatisch hat der Chardonnay änliche Anforderungen wie der Risling und bringt bei uns im Rheingau wunderschöne fruchtbetonte spritzige Weine im Kabinett- und Spätlesebereich hervor.
Lieblingsrebsorte
also ich trinke am liebsten einen schönen fruchtig spritzigen Chardonnay aus Deutschland - die Französichen sind mir zu breit und buttrig.
Beim Rotwein sind es die Sorten Spätburgunder, Merlot und Marzemino.
Frankenweine
gaaaaaaaaanz einfach: der Boxbeutel ist die Gebietsflasche der Franken. Er wird schon seit rund 250 Jahren für die fränkischen Weine verwendet. Die Form leitet sich vermutlich von den praktischen Feldflaschen ab.
Viele Grüße aus der Schlegelflaschenregion Rheingau
Andreas Schirpf
Ökologischer Weinbau
Hallo Jogep,
das Weingut Zwölberich kenne ich (ist auch ein Demeterbetrieb wie wir). Die haben echt leckere Weine und man hat immer das gute Gewissen keine Rückstandsbelastungen im Glas zu haben ;-)
Andreas
Kochen mit Wein
Hallo Carola,
die Rebsorte Chardonnay dürfte tatsächlich aus Frankreich kommen. Sie wird jedoch inzwischen weltweit angebaut - auch in Deutschland.
Die Weine gibte es im Supermarkt für wehnig Geld - in bescheidener Qualität - aber auch beim Winzer in guter Qualität für moderate Preise (bei uns kostet er beispielsweise 6,- Euro für einen 2007 Chardonnay Kabinett feinherb aus dem Rheingau.
Viele Grüße aus dem Rheingau
Andreas